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Europa-, Bundes- und Landtagswahlen
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Freie Wähler sind keine Partei. Sie sind Bürgervereine. Sie beteiligen sich an der politischen Willensbildung des Volkes im Sinne des Grundgesetzes nur auf kommunaler Ebene.
Sie nehmen auf die Landespolitik Einfluss durch Gespräche mit der Regierung und den im Landtag vertretenen Parteien, durch öffentliche Stellungnahmen
in öffentlichen Mitgliederversammlungen und in Pressemitteilungen. Sie sind politisch neutral, parteilos, sachorientiert und ideologiefrei und stellen
in den Gemeinderäten in Baden-Württemberg die meisten Mitglieder. In den Kreistagen sind sie zweitstärkste Kraft. In der Regionalversammlung Stuttgart stellen
sie die drittstärkste Fraktion.
2009 hat sich eine Bundespartei Freien Wähler Deutschland gegen den Widerstand des Landesverbandes Baden-Württemberg und anderer Landesverbände gegründet.
Da der Bundesverband der Freien Wähler die Parteiwerdung unterstützt hat, ist der Landesverband Baden-Württemberg aus dem Bundesverband 2009 ausgetreten.
In Baden-Württemberg hat sich eine Landesvereinigung der Partei 2010 etabliert. Eine weitere Partei mit dem Namen Freie Wähler - Gemeinschaft hat sich
ebenfalls in dieser Zeit gegründet und auch einen Landesvereinigung in Baden-Württemberg bebildet.
Der Landesverband Baden-Württemberg, der ca. 10.000 Mitglieder vertritt, lehnt diese Parteien ab und arbeitet mit Ihnen nicht zusammen.
Seine Mitglieder haben am 17. April 2010 mit 96 Prozent der Stimmen der Delegierten beschlossen, sich nicht an der Landtagswahl 2011 in
Baden-Württemberg zu beteiligen. Auch in der Vergangenheit ist mehrfach gegen eine Beteiligung an Landtagswahlen entscheiden worden. Die Gründe für
diese Haltung finden sie in einem Mitgliederschreiben dargestellt.
Die ca. 70 Mitglieder starke Landesvereinigung der Partei Freie Wähler Deutschland hat ihren Versuch landesweit in den Landtag von Baden-Württemberg zu kandidieren abgebrochen.
2009 ist die Wählergruppe FW - Freie Wähler Deutschland, eine Vorläuferin der jetzigen Partei Freie Wähler Deutschland, bei der Europawahl angetreten.
Sie erreichte bei den Europawahlen am 7.6.2009 folgende Wahlergebnisse in den Bundesländern:
Bundesrepublik Gesamt 1,7 Prozent mit 441.726 Stimmen
Baden- Württemberg
1,3 Prozent mit 49.060 Stimmen
Bayern 6,7 Prozent mit 265.726 Stimmen
Berlin 0,5 Prozent
Brandenburg 0,5 Prozent
Bremen 0,3 Prozent
Hamburg 0,6 Prozent
Hessen 0,7 Prozent
Mecklenburg - Vorpommern 0,7 Prozent
Niedersachsen 0,4 Prozent
Nordrhein-Westfalen 0,4 Prozent
Rheinland-Pfalz 1,1 Prozent
Saarland 1,0 Prozent
Sachsen 1,5 Prozent
Sachsen-Anhalt 0,6 Prozent
Schleswig - Holstein 0,5 Prozent
Thüringen 1,7 Prozent
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